
62 % aller Beiräte und Aufsichtsräte planen in den kommenden drei Jahren eine Erneuerung ihrer Governance-Strukturen. Der Grund: KI-Initiativen erfordern Entscheidungsformen, für die es noch keine etablierten Beirats-Praktiken gibt.
Unsere Edition „Governance in der KI-Ära – Führung im Mittelstand" ist genau für diese Wandel geschrieben. Sie basiert auf den Lernerfahrungen und praktischen Erfahrungen der Initiative „All on Board" – aus KI-Barcamps, Pop-up Boards, Beirats-Qualifizierungen und laufenden Transformationen.
Dirk Freiland, Vorsitzender Beirat-BW e.V.: „Es geht um Entscheidungsreife: die Fähigkeit, unter neuen Bedingungen verantwortlich zu entscheiden. Die vorhandenen Governance-Instrumente – Business Cases, ROI-Rechnungen, Risikomatrizen – wurden für eine neue Art von Entscheidung konzipiert."
Dagmar Eisenbach, Initiatorin: „KI ist dabei kein Selbstzweck. KI ist der Anlass, Führung und Governance unter veränderten Bedingungen neu zu betrachten. Governance verschiebt sich von reiner Kontrolle zu Befähigung.“
Dieses Papier zeigt: Beiräte sind nicht nur Kontrolleure und Ratgeber, sondern Ermöglicher und Impulsgeber. Sie schaffen Strukturen für kontinuierliche Entscheidungen unter Unsicherheit – und genau das brauchen KI-Initiativen.
Konkret bedeutet das:
Qualifizierte Beiräte und Aufsichtsräte sind Investitionen in Zukunftssicherheit – besonders im Mittelstand, der oft vor großen Transformationen steht.
Das vollständige Paper steht hier zum Download bereit: Discussion Edition_Governance in der KI-Ära_Jan2026