Beirat-BW

Baden-Württemberg ist das Bundesland mit den erfolgreichsten kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Einige von ihnen sind eigentümergeführt, manche in der dritten oder vierten Generation. Doch vielen dieser Unternehmen fehlt es an Unterstützung durch einen qualifizierten Beirat. Die Initiative Beirat-BW e.V. hat sich daher mit einem stetig wachsenden Team aus Mitgliedern folgenden Aufgaben angenommen:

  • Bewusstsein schaffen
    Das Thema Beirat bzw. die Einrichtung eines Beiratgremiums ist bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen bislang noch nicht Teil der Agenda. Dies möchte Beirat-BW ändern und für die Vorteile eines qualifizierten Beirats – insbesondere im Mittelstand – sensibilisieren.
  • Ausbilden und qualifizieren
    Beiratstätigkeiten sind vielseitig und oftmals fehlt es an Transparenz bezüglich Inhalt, Nutzen und Aufwand einer solchen Aufgabe. Um als potentieller Beirat fit für Beiratsmandate zu sein und als Unternehmer*in auf Kompetenz und Qualifizierung vertrauen zu können, bildet Beirat-BW zukünftige Beiräte und Aufsichtsräte aus. In einer dreitätigen Schulung klären hochkarätige Referenten zu verschiedenen Beiratsthemen auf. Die anschließende Zertifizierung qualifiziert die Kursteilnehmer für Tätigkeiten als Beirat.
  • Qualifizierte Beiräte zur Verfügung stellen
    Jedes Beirat-BW-Mitglied steht als qualifizierter und zertifizierter Beirat für Mandate zur Verfügung. Sie eint die jeweils langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Branchen, Märkten und Regionen. Und doch bringt jeder seine individuellen Schwerpunkte mit. So kann auf ein Team mit erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten vertraut werden.

Ihre Fragen an Beirat-BW e.V.

Wie finde ich den richtigen Sparringspartner, um auf Augenhöhe, vertrauensvoll und langfristig meine Ideen und Herausforderungen zu diskutieren?
Durch die starke operative Einbindung der Unternehmer fehlen oft Zeit und Gesprächspartner für Reflexion. Der Wunsch nach mehr betriebswirtschaftlicher Transparenz, besseres aktives Risikomanagement verbunden mit einem regelmäßigen Austausch über die Herausforderung neuer Technologien und Märkte spielen eine wesentliche Rolle. Die Ergänzung der eigenen Kenntnisse durch die unabhängige Lagebeurteilung von außen sowie die konstruktive Diskussion ist dabei ein wesentliches Element, das ein kompetent besetzter Beirat bieten kann.

Wie stelle ich mich den Herausforderungen von Tradition und Kultur auf der einen Seite und Internationalisierung, Wachstum und neuen technischen Anforderungen auf der anderen Seite?
60% der Unternehmer haben laut eigener Auskunft keine Erfahrung mit Digitalisierung. 30% der mittelständischen Unternehmen benötigen Know-how und Unterstützung bei der Internationalisierung und 20% fehlt die Möglichkeit der Skalierbarkeit ihres Geschäftes. Hier setzt ein erfahrener Beirat einen Veränderungsprozess auf.

Alle reden von Digitalisierung, aber wo fange ich an?
Aktuelle Studien zur digitalen Transformation in kleinen und mittelständischen Unternehmen zeigen, dass in über der Hälfte der Unternehmen bis 250 Mitarbeitern noch ein erhebliches Potential im Hinblick auf die Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung besteht. Nicht nur die technischen Themen stehen dabei im Vordergrund, sondern auch wichtige Fragestellungen wie Geschäftsmodelle, Prozesse, Führung und Personalentwicklung. Digitalisierung ist mehr als ein reines „IT- und Technikproblem“. Entsprechende Digitalisierungs-Experten können hier aus dem Beirat heraus maßgeblichen Input geben.

Sind meine Kinder in der Lage das Unternehmen fortzuführen und den Erhalt des Unternehmens langfristig zu sichern?
Sind Söhne oder Töchter die richtigen Nachfolger? Oder ist die familienfremde Nachfolge eine Wachstumschance? Die Führung eines Unternehmens aus der Familienhand zu geben, ist ein schwerer Schritt. Beides bedarf eines professionellen Vorgehens, um eine nachhaltigen Sicherung des Unternehmens und dessen Arbeitsplätze zu erreichen. Eine qualifizierte Beiratspersönlichkeit kann den Nachfolge-Prozess zum Wohle von Unternehmen und Unternehmerfamilie steuern, ohne von Familienzwängen oder -Emotionen getrieben zu sein.

Brauche ich einen Beirat für meine Gesellschaft?

Im Vergleich zu einer AG gibt es bei der GmbH, als der am meisten verbreiteten Rechtsform, erst ab 500 Mitarbeitern einen gesetzlichen Zwang für ein Kontrollgremium wie einen Aufsichtsrat oder Beirat. Von Banken und Kapitalgebern wird allerdings häufig unabhängig von der Größe ein regelmäßiges und professionelles Reporting und ein Kontrollgremium erwartet. Dies führt auf Grund der massiv steigenden nationalen und internationalen Regulatorik und Gesetzen zu zusätzlichen Anforderungen an Unternehmer und wirkt sich signifikant auf das Rating aus. Hier rechtzeitig und ohne Zwang seitens der Kapitalgeber einen fachlich versierten Beirat selbst zu installieren, wirkt sich positiv auf die Finanzkommunikation und die wohlwollende Begleitung durch Finanzierer aus.

Unsere Antworten an Sie

Mit Beirat-BW e.V. stellen wir Ihnen einen Partner als persönliche Ansprechpartner zur Seite und zugleich das breite Erfahrungswissen eines Teams zur Verfügung. Der Beirat-BW e.V. mit seinen nachgewiesenen Kompetenzen bietet Ihnen in einer Person das Wissen des Teams als Sparringspartner und lässt Ihnen gleichzeitig alle Freiheiten der Entscheidung.

Für Ihr Unternehmen gibt Ihnen Beirat-BW e.V. den Rahmen für ein individuelles, regelmäßiges Reporting vor, das den Anforderungen von Kapitalgebern entspricht. Mit der Analyse dieses Reportings werden dann gemeinsam mit Ihnen Themenschwerpunkte und Maßnahmenpakete aus den Kompetenzfeldern des Beirat-BW e.V. definiert.

Die Kompetenzfelder der Beiräte von Beirat-BW e.V. umfassen alle Funktionsbereiche sowie Fragen der Strategie und Unternehmenssicherung. Im Einzelnen sind dies: Marketing und Vertrieb, Produktion und Supply Chain Management, Führung und Administration, im Strategiefeld Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, Innovationen, Corporate Entrepreneurship, Skalierung und Internationalisierung sowie zur Sicherung Ihres Unternehmens Mediation und Familienstrategien, Finanzierung und Risikomanagement

Vereinbaren Sie einen Termin mit Beirat-BW e.V. und wir stellen Ihnen gerne unser Konzept, unsere zertifizierten Beiräte und unser Leistungsspektrum in einem persönlichen Gespräch vor.

Bitte wählen Sie die Persönlichkeit aus, mit der Sie gerne ein erstes Gespräch führen möchten oder wenden Sie sich einfach an den Vorstand.

Profile

Dirk Freiland

Dirk Freiland

+49 172 6999369

Dipl.-Ing. Dirk F. Freiland, Jg. 1969, ist seit 2000 als Partner und Geschäftsführer beratend und unternehmerisch aktiv. Seine Erfahrung umfasst überwiegend mittelständische und internationale Unternehmen bei mittelständischen Transaktionen in den Branchen Automobilzulieferindustrie, Maschinenbau, High-Tech, IT- und Industriedienstleister. Seine Schwerpunkte sind Unternehmensentwicklung, Unternehmenstransaktionen, Nachfolge, Unternehmensfinanzierung von mittelständischen und jungen, innovativen Unternehmen. Als Gründer und Vorstand von Beirat-BW e.V. ist sein Fokus auf technische Unternehmen und Wachstumsstrategien. Mit über 150 Transaktionen, Mandaten in verschiedenen Unternehmen und Organisation ist er im Mittelstand und Industrie bestens vernetzt.

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Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker

Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker

+49 171 3114735

Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker, Jg. 1950, war 20 Jahre für die Deutsche Bank-tätig zuletzt in der Geschäftsleitung der Filiale Stuttgart, wo er für die mittelständischen Unternehmenskunden in Baden-Württemberg verantwortlich zeichnete. Zuvor hat er durch die Implementierung von work-out Abteilungen die professionelle bankseitige Begleitung von Kreditengagements mit hohem Ausfallrisiko eine Bearbeitungsplattform geschaffen, die im Bankgewerbe zur Pflicht wurde. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit sowie die danach im Beteiligungsgeschäft gewonnenen Erkenntnisse auf Unternehmerseite, sein Netzwerk im Banken- und Unternehmerumfeld machen ihn heute zu einem gefragten Ratgeber bei der Krisenprävention und in Fragen der Restrukturierung bei Familienunternehmen.

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Rainer Berthan

Rainer Berthan

+49 174 9733325

Diplom Betriebswirt Rainer Berthan, Jg. 1963, ist im Top-Management international tätiger, börsennotierter und mittelständischer Unternehmen in Europa, USA und China aktiv. Seine umfangreiche Erfahrung in der Optimierung internationaler Supply-Chains, in Operational Excellence, Post-Merger-Integration und Change-Management hat er in Maschinenbau, Elektrotechnik und der Medizintechnik erworben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Beteiligungsgesellschaften bei der Internationalisierung und in den Emerging Markets.

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Prof. Dr. Christoph Müller

Prof. Dr. Christoph Müller

+49 151 40462222

Prof. Dr. Christoph Müller, Jg. 1968, ist seit 25 Jahren auf mittelständische Unternehmen und Unternehmensgründungen spezialisiert. Sei es in der Lehre, der Forschung, vor allem aber im Transfer in die konkrete Umsetzung und in der Weiterbildung für Führungskräfte. Er war und ist als Aufsichtsrat, Verwaltungsrat und Beirat in deutschen und Schweizer Unternehmen tätig. Zudem betreibt er eine Plattform für die deutschen Weltmarktführer.

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Thomas Hagen

Thomas Hagen

+49 173 5130051

Diplom Kaufmann Thomas Hagen, Jg. 1962, ist seit 1999 als Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung unternehmerisch aktiv. Seine Erfahrung umfasst dabei sowohl im M-DAX notierte Unternehmen als auch große international tätige Familienunternehmen aus den Branchen Elektro- und Verpackungsindustrie, und dem Maschinen- und Anlagenbau. Heute ist er als Aufsichtsrat und Beirat in verschiedenen Gremien aktiv. Seine Schwerpunkte liegen im Vertrieb, Internationalisierung und Wachstumsstrategien aber auch Restrukturierung, Controlling und Finanzen. Er ist als ehemaliger Präsident des AUMA bestens in Politik und Wirtschaft vernetzt.

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Prof. Harald Eichsteller

Prof. Harald Eichsteller

+49 171 8165411

Prof. Harald Eichsteller, Jg. 1961, gilt als Experte für Strategie, Digitale Transformation, Digitales Marketing und Innovationsmanagement. Nach einer Karriere als Unternehmer und Manager folgte Eichsteller dem Ruf als Professor an die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Der 5-Sterne Redner und Autor zahlreicher Studien und Publikationen stellte 2019 sein Werk ‚Fit für die Geschäftsführung im digitalen Zeitalter‘ auf der Frankfurter Buchmesse bei CAMPUS vor. Er ist seit 2013 zertifizierter Aufsichtsrat – Deutsche Börse AG und leitet die Fachgruppe Digitale Transformation im  Arbeitskreis deutscher Aufsichtsrat AdAR e.V..

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Oliver Rupps

Oliver Rupps

+49 170 2227802

Oliver Rupps, Jg. 1962, führte in den letzten 20 Jahren verschiedene mittelständische Unternehmen in Industrie und Logistik. Seit vielen Jahren ist er zudem als Aufsichtsrat und Beirat tätig und kennt somit beide unternehmerischen Perspektiven. Als Gründer und Sparringspartner von Start-up Unternehmen verfügt er über weitere wertvolle Erfahrungen. Sein Schwerpunkt liegt in der Beratung von Unternehmern und Investoren sowie in der nachhaltigen Begleitung von Unternehmen bei längerfristiger Entwicklung, strategischer Neuausrichtung  und in Sondersituationen.

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Dr. Marc Konieczny

Dr. Marc Konieczny

+49 160 97857894

Der Naturwissenschaftler Dr. Marc Konieczny, Jg. 1970, erwarb langjährige internationale Industriepraxis beim Familienunternehmen B. Braun Melsungen und in Konzernen der Technologie und Health Care Branche.

Seit 2014 ist er Partner und Gesellschafter der vor vier Jahrzehnten gegründeten Executive Search Boutique Interconsilium.

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Dr. Henning Wagner

Dr. Henning Wagner

+49 160 90867979

Dr. rer. pol. Henning Wagner, Dipl-Kfm., Jg. 1961, hat jahrelange Erfahrung in mittelständischem und Konzernumfeld, national und international, als Geschäftsführer/Bereichsvorstand sowie heute als Beirat, Aufsichtsrat und Berater. Sein Schwerpunkt sind Produktionsunternehmen.

Er ist erfahren in der Unternehmensführung und -strategie, Reorganisation, Restrukturierung und Prozess­verbesse­rung. Seine Kompetenzen umfassen Finanzen, Einkauf, Logistik, Personal, Organisation, Lean Produc­tion und IT. Henning Wagner ist konzeptionell versiert, analytisch mit effizienter, pragmatischer Umsetzung sowie glaubwürdig und mit hoher sozialer Kompetenz.

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Dr. Ulf Zimmermann

Dr. Ulf Zimmermann

+49 172 5337411

Der Wirtschafts-Ingenieur Dr. Ulf Zimmermann; Jg. 1949, blickt auf eine breite Industriekarriere in den Segmenten Energie, Dieselantriebe, Foodtec und Spezialmaterialien wie Hochleistungskeramik zurück. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin war er ausschließlich im Topmanagement von Familienunternehmen und auch börsennotierten Firmen tätig. 2016 hat er seine eigene Industrie-Consulting Firma gegründet

Er ist zertifizierter Aufsichtsrat für die Region der Golfstaaten durch Hawkamah, Dubai, VAE und von beirat-bw, Stuttgart.

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Andreas Brandt

Andreas Brandt

+49 160 5415546

Dipl. Betriebswirt (BA) Andreas Brandt, Jg.1963, war bis 2018 im Management der Voith Unternehmensgruppe als Senior Vice President verantwortlich für das Globale Einkauf- und Supply Chain Management und Leiter des Corporate Excellence Programs.
Zuvor war er über 10 Jahre in der TopManagement-Beratung bei Roland Berger Management Consultants und danach Mitglied der Geschäftsführung bei Porsche Consulting.
Seine Schwerpunktthemen sind – neben o.g. Managementerfahrungen in Industrie und Beratung – die Organisations- und Geschäftsprozessentwicklung, Einkauf- und SC-Management sowie Restrukturierung von Unternehmen.
Als Gründer und Inhaber der ABi Investments & Consultants GmbH sowie als Gesellschafter der Torqk Senior Advisory GmbH ist sein Fokus im Besonderen das Management der Herausforderungen im Operations- Umfeld in produzierenden Unternehmen.
Andreas Brandt ist u.a. im Beirat eines mittelständischen Unternehmen der Automobilindutrie.

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Klaus-Jörg Steinbrinck

Klaus-Jörg Steinbrinck

+49 151 11195071

Derzeit in Bearbeitung.

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Martin Henry Friz

Martin Henry Friz

+49 170 7634832

Martin Friz, Baujahr 1968, ist Familienunternehmer durch und durch.  Seine Erfahrung liegt in der Unterstützung von Mittelständlern, die den Sprung aus der „Garage“ auf die nächste Ebene wagen wollen.  Internationalisierung, Strukturanpassung, Vertrieb, Gesellschafterthemen, Generationswechsel, etc.   Wer dazu den Austausch mit einem Pragmatiker sucht, der diese Themen bereits mehrfach selbst durchexerziert hat, wird hier fündig.  Maschinenbau, Recycling, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit sind seine Themen.

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Uwe Klaus Hotz

Uwe Klaus Hotz

+49 151 54790738

Dipl.-Ing. Uwe Klaus Hotz, Jg. 1960, hat jahrelange internationale Erfahrung in Geschäfts-führung, Produkt- und Geschäftsentwicklung sowie Vertrieb für Mittelstand und Konzerne. In Funktionen als Geschäftsführer, Bereichsleiter, Gründer, Mitgründer und Interim Manager unterstützt er Unternehmen in den Phasen Aufbau, Wachstum und Trendwende.

Er verbindet und stärkt die internen und externen Unternehmensperspektiven mit Blick auf das Gesamtgeschäft und die Fähigkeiten der Organisation. Fachliche Kompetenzen umfassen breite und tiefe Produkt-, Markt- und Vertriebskenntnisse in Automotive, E-Mobilität, Metallverarbeitung, Maschinen- und Anlagenbau, sowie im General Management und Innovationsmanagement. Herr Hotz ist analytisch, pragmatisch und umsetzungsstark und gilt als visionärer Leader in Transformationsprozessen.

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Markus Hahn

Markus Hahn

+49 177 2412071

Markus Hahn, Jg. 1962, ist als Bankkaufmann seit vielen Jahren verantwortlich für die nachhaltige Betreuung und Beratung von Firmenkunden in Baden-Württemberg. Mit seiner langjährigen Risiko- und Führungserfahrung kennt er die Herausforderungen mittelständischer Unternehmer bei der Finanzierung komplexer Lösungen ebenso wie bei deren internationaler Expansion und Transformation. Mit seinem breiten Kunden- und Branchenverständnis ist er als strategischer Ansprechpartner eng mit dem Mittelstand in Südwest verbunden.

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Frank Jehle

Frank Jehle

+49 172 8734577

Derzeit in Bearbeitung.

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Bert Overlack

Bert Overlack

+49 722 2933037

Bert Overlack lebt Familienunternehmen. Als Geschäftsführender Gesellschafter einer mittelständischen Unternehmensgruppe hat er die begeisternden Seiten des Unternehmer-Seins erlebt, Umsatzerfolge gefeiert, Märkte neu aufgebaut (China, Afrika), Schlüsselkunden gewonnen und Strategien erfolgreich umgesetzt. Er kennt aber auch die unangenehmen Seiten, wenn massive Markteinbrüche schwere Entscheidungen erfordern, Mitarbeiter entlassen werden müssen, Banken immer neue Forderungen stellen und Entscheidungen konsequent und durchsetzungsstark umgesetzt werden müssen.
Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit(en) liegt in der Begleitung von Unternehmer*Innen, Geschäftsführer und Gesellschafter von Familienunternehmen in anspruchsvollen Veränderungssituationen. Dies tut er als Coach, Sparringspartner/Trusted Advisor und Beirat. Bei Bedarf übernimmt er auch interimistisch Verantwortung zur Überbrückung von Vakanzen und in Sanierungs- bzw. Restrukturierungssituationen.

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Andreas Schwend

Andreas Schwend

+49 172 7199977

Derzeit in Bearbeitung.

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Carsten van Husen

Carsten van Husen

+49 151 53815186

Dipl.-Kfm. Carsten van Husen, Jg. 1972, ist seit 1999 als angestellter Vorstand, Gründer und Business Angel in den Branchen Entertainment und E-Health tätig. Als CEO des Karlsruher Online-Spiele-Publishers Gameforge hatte er maßgeblichen Anteil am hochprofitablen Aufbau auf mehr als EUR 100 Millionen Jahresumsatz und 500 Mitarbeiter. Seine letzte Gründung hilft Menschen mit Behinderung und Gamern mit einer international ausgezeichneten Hardware-Innovation. Er lehrt in den Postgraduierten-Programmen der Popakademie BW und Filmuni Babelsberg. Das branchenübergreifende Kerngeschäft seiner Beratungstätigkeit ist die Digitalisierung und Internationalisierung (out- und in-bound, v.a. EU/Ost-Asien).

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Dr. Michael Völter

Dr. Michael Völter

+49 160 90522053

Derzeit in Bearbeitung.

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Heinrich Schaible

Heinrich Schaible

+49 172 7492071

Derzeit in Bearbeitung.

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Aktuelles

Warum Unternehmen jetzt einen Beirat haben sollten

von Hans Michael Schmidt-Dencker, Vorstandsmitglied Beirat-BW e.V., Rechtsanwalt und Unternehmerberater, Stuttgart

In der Krise zeigt sich die wahre Stärke oder auch Schwäche eines Unternehmens und seines Managements. Mit der Corona-Pandemie kommt es zu einer Krisensituation, die alle bisherigen Szenarien weit in den Schatten stellt. Dazu tragen auch die großzügigen, als Unterstützung und zur Insolvenzvermeidung gedachten Finanzhilfen bei; ebenso die weiteren Rahmenbedingungen, wie Steuererleichterungen, Kurzarbeitergeld, die (vorübergehende) Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wegen Überschuldung (bis 31.01.2021) und eine tiefgreifende Änderung des Insolvenzrechts, durch das zum 01.01.2021 in Kraft getretene SanInsFog, das Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungsgesetz. All diese zum Teil überhastet, mit heißer Nadel gestrickten, in Eilverfahren umgesetzten und als Überbrückung für die von den Corona-Einschränkungen betroffenen Unternehmen gedachten, vermeintlich entlastenden Maßnahmen, werden jedoch eher zu einer Eskalation von Negativszenarien beitragen als zu einer erfolgreichen Krisenbewältigung. Ein Beirat kann helfen, Auswirkungen richtig einzuschätzen und die Wahl der Mittel zu „sortieren“. Dabei mögen nachfolgende Überlegungen helfen.

Pandemie-Hilfen hinterfragen

Mit der Inanspruchnahme der Bundesmittel in Milliardenhöhe, ohne dass die Gewährung dieser Hilfen von sinnvollen Bedingungen, wie beispielsweise einem zukunftsweisendes Geschäftsmodell, einer Nachhaltigkeitsstrategie oder transparenter Businesspläne mit Ertragsprognose abhängig ist, führt bei den Unternehmen lediglich zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit, vermutlich bis zu dem Zeitpunkt der Fälligkeit erster Rückzahlungsraten. Mangels ausreichender Aktiva dürfte schon mit der Auszahlung der bundes- oder landesverbürgten Darlehen Überschuldung vorliegen, welche aber angesichts der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht unschädlich wäre. Aber: War es nicht gerade der Mangel an Aktiva, der die Insolvenzantragspflicht hat auslösen sollen, um noch Masse zur Befriedigung der Gläubiger vorzuhalten? Nun also wird auch noch „das letzte Hemd“ verspielt, bevor dann ein Insolvenzverwalter zu der Überzeugung kommen dürfte, dass bei der erdrückenden Schuldenlast keine hinreichende Quote zu erwarten und auch eine Veräußerung nicht ohne hohe Verzichte der öffentlichen Hand möglich ist.

Leider entpuppen sich die staat- und stattlichen Kredite der KfW oder der L-Bank als wenig zukunftweisende Auflagen. Ein generelles Ausschüttungsverbot von Dividenden, sowie eine Deckelung von Managementbezügen steht – im Verhältnis, zu dem für die notwendige Sanierung erforderlichen Engagement – geradezu im Widerspruch. Dass aus den Liquiditätshilfen keine Dividenden generiert werden dürfen, versteht sich von selbst. Was aber, wenn es Beteiligungs- oder Übernahmeperspektiven geben sollte, die dann sowohl an der Höhe der Fremdverbindlichkeiten als auch an der fehlenden Aussicht auf Dividende scheitern?

Während in guten Zeiten die Installation eines „Überwachungsgremiums“ (Aufsichtsrat, Beirat) zumeist (fälschlicherweise) für entbehrlich gehalten wird, erscheint die Erweiterung der Entscheidungskompetenz durch ein unabhängiges, sachkundiges und krisenerprobtes Instrument, wie das eines Beirats, in einer so verfahrenen Situation nicht nur sinnvoll, sondern auch geboten. Es ist nicht damit getan, die Unternehmensanwälte mit der juristischen Prüfung der Kreditverträge und den hauseigenen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater mit der Begutachtung der bilanziellen Auswirkungen solcher Hilfspakete zu beauftragen. Vielmehr soll ein dem Unternehmen verbundener und an den Zielen der Unternehmenspolitik ausgerichteter Beirat die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit, sowie die Konsequenz der Hilfen auf die Zukunft des Unternehmens gemeinsam mit dem Management unter allen denkbaren Gesichtspunkten durchleuchten und dann entscheiden. Dies hilft dem Management, bei der Abwägung aller infrage kommender Maßnahmen, wichtige Zeit zu gewinnen, statt in eine zwar auf den ersten Blick hilfreichen, am Ende aber existenzbedrohende Kreditgewährung zu geraten.

Beirat als Ratgeber

Sinn und Zweck des Gremiums sollte sein, die äußeren Einflüsse, wie Konjunktur, Marktumfeld und Stimmung der Branche aufzunehmen – Themen, für die ein in das Tagesgeschäft eingespanntes und von den Folgen der Pandemie ohnehin schwer betroffenes Management im Moment häufig zu wenig Zeit findet. Zusammen mit diesen Wahrnehmungen kann für das Unternehmen, die strategische Ausrichtung, Produktentwicklung, Standorte und Mitarbeiter ein Plan entstehen, um zu stabilisieren und für die Zeit nach der Pandemie fit zu machen.

Unter dem eingangs erwähnten neuen SanInsFoG wäre es auch hilfreich, das Gremium mit einem Restrukturierungsexperten zu besetzen. Denn das durch dieses Gesetz eingeführte neue Verfahren ist vom Schuldner, also dem kriselnden Unternehmen, zu führen. Deshalb bedarf es gewisser Kompetenz, die zumeist nicht vorgehalten werden. Um ein Sanierungskonzept erfolgreich umzusetzen, ist ein positiver Dialog mit Kreditgebern, Lieferanten und sonstigen Gläubigern, losgelöst von Emotionen der Unternehmensinhaber, notwendig. Hier scheint besondere Vorausschau und Eile geboten, um die „Annehmlichkeiten“ der neuen Gesetzesregelung zu empfangen. Dabei geht es um eine (jetzt bereits erkennbare) in zwei Jahren eintretende Zahlungsunfähigkeit – unschwer zu erraten, dass hier auf die Rückzahlung der Corona-Hilfen angespielt wird.

Strategische und finanztechnische Überlegungen dürfen nicht mehr aufgeschoben werden. Neben Investitionsaufwand und Liquiditätssicherung sind auch eine sorgfältige Planung und ggf. eine Prüfung des bisher erfolgreichen Geschäftsmodells notwendig. Dazu gehört auch ein intensiver Gedankenaustausch über mögliche Akquisitionen von Unternehmen, die einer Eigenentwicklung neuer Technologien oder der Selbstgewinnung einer Digitalisierungsexpertise vorzuziehen wären. Ein erfahrener Beirat kann einen solchen Dialog effektiv unterstützen. Und welcher Zeitpunkt, wenn nicht spätestens jetzt, soweit die aktuelle Ertragssituation noch auskömmlich ist, das bisherige Geschäftsmodell noch funktioniert und Reserven (z.B. nicht betriebsnotwendige Immobilien oder nicht zum Core-Business gehörende Aktivitäten) eingesetzt werden können, ist am geeignetsten? Aber auch wenn es „eng“ geworden ist, die Corona-Maßnahmen bereits zu größeren Einbußen geführt haben und die Existenzbedrohung immer wahrscheinlicher wird, kann ein unabhängiges Gremium Mut, Kraft und vor allem Zukunftsperspektiven vermitteln.

Innovation und Veränderungsbereitschaft sind dabei wichtigste Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Das gilt gerade in Krisensituationen, wenn alte Geschäftsmodelle wegbrechen oder nicht mehr erfolgversprechend sind. Ein erfahrener Beirat kann als Ratgeber bei der Ideensammlung und richtigen Priorisierung unterstützen.

Zusammensetzung des Gremiums

Wichtigste Voraussetzung für die Mitgliedschaft in einem solchen Beiratsgremium ist die jeweilige Kompetenz des Einzelmitglieds und die daraus folgende Gesamtkompetenz der Gruppe. Einzelne fachliche oder persönliche Expertise sollte sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern ergänzen.

Es ist also ratsam, stets nur eine Persönlichkeit aus einem Fachgebiet auszuwählen, die auch über ausreichend Pragmatismus, ein gutes Judiz und die Fähigkeit der Antizipation unternehmerischer Vorgänge verfügen sollte. Wünschenswert wäre zudem diplomatisches Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen, Akzeptanz bei Finanzpartnern – insbesondere Banken – und Überzeugungskraft. Unternehmer sind daher gut beraten, ihr Gremium auf das Vorhandensein dieser Eigenschaften zu prüfen (Evaluierung). Bei Neubildung sollte das Gremium mit höchstens fünf solcher Experten, besser sogar nur mit drei, besetzt werden. Beirat-BW e.V. kann beim Aufbau eines Beiratsgremiums und bei der Auswahl von passenden Persönlichkeiten unterstützen.

Vorausschau ohne Rückschau

Beirat und Aufsichtsrat sollen im besten Falle den Unternehmer nicht kontrollieren, sondern ihm vor allem neue Impulse liefern. Insbesondere Überlegungen zu strategischer Neuorientierung, einer Stärkung der Markt- und Wettbewerbsposition, z. B. durch neue oder andere Produkte und neue Preismodelle, fallen schwer, wenn das bisherige Businessmodell mit den eingeführten Produkten noch gut und erfolgreich funktioniert. Hier ein Überdenken anzuregen, kann anfangs schwierig, aber notwendig sein. Sodann werden Fragen nach dem Investitionsvolumen, der Finanzierbarkeit und der Belastbarkeit von Unternehmen und Mitarbeitern laut, die es abzuarbeiten gilt.

In schwierigen Unternehmensphasen werden oft auch Personalthemen sichtbar, die vielleicht bisher nicht zu Tage getreten sind. Ein neutraler Dritter kann hier unterstützen und unter Einbringung seines Netzwerks lösungsorientiert mitwirken.

Fazit

Stabiles Wachstum erfordert stabile interne Verhältnisse, die mitwachsen können und müssen. Allerdings heißt Managementkontinuität nicht, dass immer alles beim „Alten“ bleiben muss, weder in der Führung noch im Geschäftsmodell! Das gilt ganz besonders im Krisenfall. Gerade die Pandemie stellt Unternehmen vor besondere Herausforderungen. So gilt es, die Digitalisierung voranzutreiben, Arbeitsprozesse auf Home-Office umzustellen, neue Geschäftsmodelle, die auch online funktionieren, zu entwickeln, Standorte für stationären Handel aufzurüsten oder abzubauen, Produktionsaktivitäten zu verändern und das Unternehmen auch nach Wegfall staatlicher Hilfen überlebensfähig zu machen. So müssen sich Unternehmer, Gesellschafter und Management fragen, ob sie all diesen Aufgaben gewachsen sind. Teure externe Beratungsexpertise ist dafür nicht immer die nachhaltige Lösung. Die zunächst günstigere und dann langfristige Alternative wäre die Einrichtung eines Beirats, der dem Unternehmer enger und kontinuierlicher verbunden ist, als jeder Berater und daher auch ein großes Eigeninteresse an einem Gelingen der anzustoßenden Projekte hat.


In 5 Schritten einen Unternehmensbeirat aufbauen

Immer mehr Unternehmer*innen erkennen den Mehrwert, den ein passgenau zusammengesetzter Beirat leisten kann. Mit ausgewiesener unternehmerischer Erfahrung und fachlicher Expertise werden Impulse eingebracht und unternehmerische Entscheidungen unterstützt. Dadurch wird die längerfristige Entwicklung des Unternehmens abgesichert. Gerade in der aktuell schwierigen Gesamtlage gilt es, die Corona-Krise kurzfristig zu bewältigen und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Besonders in Familienunternehmen kann ein erfahrener Beirat einen wertvollen Beitrag leisten und unterschiedliche Interessen moderieren oder Nachfolgesituationen erfolgreich mitgestalten.

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Business Ecosystems als Erfolgsfaktor – Beiräte schaffen Mehrwert

Neues Buch von Uwe Klaus Hotz

Unternehmer Deines Business Ecosystems

Vernetzt und kooperativ aus der Krise – ein Pulsgeber für nachhaltige Veränderung

Business Ecosystems sind kooperative Netzwerke. Ihr Ziel ist es, im Verbund mehrerer Unternehmen gemeinsam mehr Wert zu erzeugen. Die über Jahrzehnte geprägte Silostruktur starrer Lieferketten wird zunehmend durch die Wertlogik der Business Ecosystems ergänzt und verdrängt. Das den Lieferketten eigene Effizienzstreben findet seine Grenzen in der steigenden technologischen Komplexität.

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Mitgliedschaft

Klassische Mitgliedschaft

Eine reguläre Mitgliedschaft bei Beirat-BW e.V. bietet viele Vorteile:

  • Zugang zu einem kompetenten und aktiven Netzwerk qualifizierter und erfahrener Beiräte/Aufsichtsräte und Unternehmern
  • Kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen von Beirat-BW e.V. und unserer Kooperationspartner
  • Aufnahme in unseren Pool für Beiräte/Aufsichtsräte und Präsentation Ihres Profils in unserem Web-Portal
  • Regelmäßige Informationen zu aktuellen Themen rund um Unternehmensführung und Corporate Governance von Beirat-BW e.V. und von den Mitgliedern
  • Begleitung und Beratung bei unternehmerischen Fragestellungen durch Mitglieder, insbesondere bei Konzeption, Einrichtung und Weiterentwicklung eines Beirats für Ihr Unternehmen

Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist Ihre ausgewiesene persönliche und fachliche unternehmerische Kompetenz. Für die Aufnahme in unseren Pool ist praktische Erfahrung als Beirat/Aufsichtsrat erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme an unserem dreitägigen Zertifizierungskurs ist obligatorisch. Über Ihre Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

Fördermitgliedschaft

Interessierten Unternehmen, Kanzleien, Verbänden und Organisationen bieten wir die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft. Sie erhalten die gleichen Leistungen wie ordentliche Mitglieder und treten auf unserer Website und in der Kommunikation mit Ihrem Firmenlogo in Erscheinung. Die Mitgliedschaft ist aber nicht personenbezogen und steht nicht in Verbindung mit einer Aufnahme in unseren Pool aus Beiräten/Aufsichtsräten. Von Fördermitgliedern erwarten wir, dass Sie die Ziele des Vereins aktiv unterstützen, beispielsweise in Form gemeinsamer Veranstaltungen, Publikationen oder Mitwirkung bei unseren Zertifizierungskursen. Über Ihre Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns gerne an.

Kontakt

Sie haben Anregungen, Fragen oder Wünsche?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Dirk Freiland (Vorsitzender) |  Dr.  Hans Michael Schmidt-Dencker  |  Rainer Berthan

E-Mail: anfrage@beirat-bw.de

Telefon: 0711 / 62007915

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