Beirat-BW

Baden-Württemberg ist das Bundesland mit den erfolgreichsten kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Einige von ihnen sind eigentümergeführt, manche in der dritten oder vierten Generation. Doch vielen dieser Unternehmen fehlt es an Unterstützung durch einen qualifizierten Beirat. Die Initiative Beirat-BW e.V. hat sich daher mit einem stetig wachsenden Team aus Mitgliedern folgenden Aufgaben angenommen:

  • Bewusstsein schaffen
    Das Thema „Beirat“ bzw. die Einrichtung eines Beiratsgremiums ist bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen bislang noch nicht Teil der Agenda. Dies möchte Beirat-BW ändern und ein größeres Bewusstsein für den Mehrwehrt eines qualifizierten Beirats – insbesondere im Mittelstand – schaffen.
  • Ausbilden und qualifizieren
    Beiratstätigkeiten sind vielseitig und oftmals fehlt es an Transparenz bezüglich des Inhalts, Nutzens und Aufwands einer solchen Aufgabe. Um als potenzieller Beirat fit für Beiratsmandate zu sein und als Unternehmer*in auf Kompetenz und Qualifizierung vertrauen zu können, bildet Beirat-BW zukünftige Beiräte und Aufsichtsräte aus. In einer dreitätigen Schulung klären hochkarätige Referenten zu verschiedenen Beiratsthemen auf. Die anschließende Zertifizierung qualifiziert die Kursteilnehmer für ihre Tätigkeiten als Beirat.
  • Qualifizierte Beiräte zur Verfügung stellen
    Jedes Beirat-BW-Mitglied steht als qualifizierter und zertifizierter Beirat für Beiratsmandate zur Verfügung. Jeder von ihnen bringt langjährige Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen, Märkten und Regionen mit. Durch die individuellen Schwerpunkte der einzelnen Mitglieder, kann auf ein leistungsfähiges Team zurückgegriffen werden. So unterstützt Beirat-BW je nach unternehmerischer Herausforderung stark und kompetent.

Ihre Fragen an Beirat-BW e.V.

Wie finde ich den richtigen Sparringspartner, um auf Augenhöhe, vertrauensvoll und langfristig meine Ideen und Herausforderungen zu diskutieren?
Durch die starke operative Einbindung der Unternehmer fehlen oft Zeit und Gesprächspartner für Reflexion. Der Wunsch nach mehr betriebswirtschaftlicher Transparenz, besseres aktives Risikomanagement verbunden mit einem regelmäßigen Austausch über die Herausforderung neuer Technologien und Märkte spielen eine wesentliche Rolle. Die Ergänzung der eigenen Kenntnisse durch die unabhängige Lagebeurteilung von außen sowie die konstruktive Diskussion ist dabei ein wesentliches Element, das ein kompetent besetzter Beirat bieten kann.

Wie stelle ich mich den Herausforderungen von Tradition und Kultur auf der einen Seite und Internationalisierung, Wachstum und neuen technischen Anforderungen auf der anderen Seite?
60% der Unternehmer haben laut eigener Auskunft keine Erfahrung mit Digitalisierung. 30% der mittelständischen Unternehmen benötigen Know-how und Unterstützung bei der Internationalisierung und 20% fehlt die Möglichkeit der Skalierbarkeit ihres Geschäftes. Hier setzt ein erfahrener Beirat einen Veränderungsprozess auf.

Alle reden von Digitalisierung, aber wo fange ich an?
Aktuelle Studien zur digitalen Transformation in kleinen und mittelständischen Unternehmen zeigen, dass in über der Hälfte der Unternehmen bis 250 Mitarbeitern noch ein erhebliches Potential im Hinblick auf die Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung besteht. Nicht nur die technischen Themen stehen dabei im Vordergrund, sondern auch wichtige Fragestellungen wie Geschäftsmodelle, Prozesse, Führung und Personalentwicklung. Digitalisierung ist mehr als ein reines „IT- und Technikproblem“. Entsprechende Digitalisierungs-Experten können hier aus dem Beirat heraus maßgeblichen Input geben.

Sind meine Kinder in der Lage das Unternehmen fortzuführen und den Erhalt des Unternehmens langfristig zu sichern?
Sind Söhne oder Töchter die richtigen Nachfolger? Oder ist die familienfremde Nachfolge eine Wachstumschance? Die Führung eines Unternehmens aus der Familienhand zu geben, ist ein schwerer Schritt. Beides bedarf eines professionellen Vorgehens, um eine nachhaltigen Sicherung des Unternehmens und dessen Arbeitsplätze zu erreichen. Eine qualifizierte Beiratspersönlichkeit kann den Nachfolge-Prozess zum Wohle von Unternehmen und Unternehmerfamilie steuern, ohne von Familienzwängen oder -Emotionen getrieben zu sein.

Brauche ich einen Beirat für meine Gesellschaft?

Im Vergleich zu einer AG gibt es bei der GmbH, als der am meisten verbreiteten Rechtsform, erst ab 500 Mitarbeitern einen gesetzlichen Zwang für ein Kontrollgremium wie einen Aufsichtsrat oder Beirat. Von Banken und Kapitalgebern wird allerdings häufig unabhängig von der Größe ein regelmäßiges und professionelles Reporting und ein Kontrollgremium erwartet. Dies führt auf Grund der massiv steigenden nationalen und internationalen Regulatorik und Gesetzen zu zusätzlichen Anforderungen an Unternehmer und wirkt sich signifikant auf das Rating aus. Hier rechtzeitig und ohne Zwang seitens der Kapitalgeber einen fachlich versierten Beirat selbst zu installieren, wirkt sich positiv auf die Finanzkommunikation und die wohlwollende Begleitung durch Finanzierer aus.

Unsere Antworten an Sie

Mit Beirat-BW e.V. stellen wir Ihnen einen Partner als persönliche Ansprechpartner zur Seite und zugleich das breite Erfahrungswissen eines Teams zur Verfügung. Der Beirat-BW e.V. mit seinen nachgewiesenen Kompetenzen bietet Ihnen in einer Person das Wissen des Teams als Sparringspartner und lässt Ihnen gleichzeitig alle Freiheiten der Entscheidung.

Für Ihr Unternehmen gibt Ihnen Beirat-BW e.V. den Rahmen für ein individuelles, regelmäßiges Reporting vor, das den Anforderungen von Kapitalgebern entspricht. Mit der Analyse dieses Reportings werden dann gemeinsam mit Ihnen Themenschwerpunkte und Maßnahmenpakete aus den Kompetenzfeldern des Beirat-BW e.V. definiert.

Die Kompetenzfelder der Beiräte von Beirat-BW e.V. umfassen alle Funktionsbereiche sowie Fragen der Strategie und Unternehmenssicherung. Im Einzelnen sind dies: Marketing und Vertrieb, Produktion und Supply Chain Management, Führung und Administration, im Strategiefeld Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, Innovationen, Corporate Entrepreneurship, Skalierung und Internationalisierung sowie zur Sicherung Ihres Unternehmens Mediation und Familienstrategien, Finanzierung und Risikomanagement

Vereinbaren Sie einen Termin mit Beirat-BW e.V. und wir stellen Ihnen gerne unser Konzept, unsere zertifizierten Beiräte und unser Leistungsspektrum in einem persönlichen Gespräch vor.

Bitte wählen Sie die Persönlichkeit aus, mit der Sie gerne ein erstes Gespräch führen möchten oder wenden Sie sich einfach an den Vorstand.

Profile

Dirk Freiland

Dirk Freiland

+49 172 6999369

Dipl.-Ing. Dirk F. Freiland, Jg. 1969, ist seit 2000 als Partner und Geschäftsführer beratend und unternehmerisch aktiv. Seine Erfahrung umfasst überwiegend mittelständische und internationale Unternehmen bei mittelständischen Transaktionen in den Branchen Automobilzulieferindustrie, Maschinenbau, High-Tech, IT- und Industriedienstleister. Seine Schwerpunkte sind Unternehmensentwicklung, Unternehmenstransaktionen, Nachfolge, Unternehmensfinanzierung von mittelständischen und jungen, innovativen Unternehmen. Als Gründer und Vorstand von Beirat-BW e.V. ist sein Fokus auf technische Unternehmen und Wachstumsstrategien. Mit über 150 Transaktionen, Mandaten in verschiedenen Unternehmen und Organisation ist er im Mittelstand und Industrie bestens vernetzt.

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Stefanie Spanagel

Stefanie Spanagel

+49 1733234826

Dipl. Betriebswirtin Stefanie Spanagel, Jg. 1978, war in den letzten 15 Jahren als Geschäftsführerin sowie in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Operations und Lean Management bei mittelständischen Familienunternehmen tätig. Sie ist zudem Gründerin einer Unternehmensberatung mit Fokus auf Optimierung von Geschäftsprozessen und als Beirat tätig.
Sie bringt umfassende Erfahrung in der strategischen Neuausrichtung sowie der Gestaltung und Umsetzung von Transformationsprozessen in Industrieunternehmen mit. Mit ihrer fundierten Expertise im Bereich Operations und Operation Excellence ist sie hervorragende Sparringspartnerin wenn es um die nachhaltige Weiterentwicklung Ihrer wertschöpfenden Bereiche und die Entwicklung einer leistungsfähigen Unternehmenskultur und Organisation geht.

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Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker

Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker

+49 171 3114735

Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker, Jg. 1950, war 20 Jahre für die Deutsche Bank-tätig zuletzt in der Geschäftsleitung der Filiale Stuttgart, wo er für die mittelständischen Unternehmenskunden in Baden-Württemberg verantwortlich zeichnete. Zuvor hat er durch die Implementierung von work-out Abteilungen die professionelle bankseitige Begleitung von Kreditengagements mit hohem Ausfallrisiko eine Bearbeitungsplattform geschaffen, die im Bankgewerbe zur Pflicht wurde. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit sowie die danach im Beteiligungsgeschäft gewonnenen Erkenntnisse auf Unternehmerseite, sein Netzwerk im Banken- und Unternehmerumfeld machen ihn heute zu einem gefragten Ratgeber bei der Krisenprävention und in Fragen der Restrukturierung bei Familienunternehmen.

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Rainer Berthan

Rainer Berthan

+49 174 9733325

Diplom Betriebswirt Rainer Berthan, Jg. 1963, ist im Top-Management international tätiger, börsennotierter und mittelständischer Unternehmen in Europa, USA und China aktiv. Seine umfangreiche Erfahrung in der Optimierung internationaler Supply-Chains, in Operational Excellence, Post-Merger-Integration und Change-Management hat er in Maschinenbau, Elektrotechnik und der Medizintechnik erworben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Beteiligungsgesellschaften bei der Internationalisierung und in den Emerging Markets.

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Prof. Dr. Christoph Müller

Prof. Dr. Christoph Müller

+49 151 40462222

Prof. Dr. Christoph Müller, Jg. 1968, ist seit 25 Jahren auf mittelständische Unternehmen und Unternehmensgründungen spezialisiert. Sei es in der Lehre, der Forschung, vor allem aber im Transfer in die konkrete Umsetzung und in der Weiterbildung für Führungskräfte. Er war und ist als Aufsichtsrat, Verwaltungsrat und Beirat in deutschen und Schweizer Unternehmen tätig. Zudem betreibt er eine Plattform für die deutschen Weltmarktführer.

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Thomas Hagen

Thomas Hagen

+49 173 5130051

Diplom Kaufmann Thomas Hagen, Jg. 1962, ist seit 1999 als Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung unternehmerisch aktiv. Seine Erfahrung umfasst dabei sowohl im M-DAX notierte Unternehmen als auch große international tätige Familienunternehmen aus den Branchen Elektro- und Verpackungsindustrie, und dem Maschinen- und Anlagenbau. Heute ist er als Aufsichtsrat und Beirat in verschiedenen Gremien aktiv. Seine Schwerpunkte liegen im Vertrieb, Internationalisierung und Wachstumsstrategien aber auch Restrukturierung, Controlling und Finanzen. Er ist als ehemaliger Präsident des AUMA bestens in Politik und Wirtschaft vernetzt.

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Prof. Harald Eichsteller

Prof. Harald Eichsteller

+49 171 8165411

Prof. Harald Eichsteller, Jg. 1961, gilt als Experte für Digitalisierung, Kommunikation und Innovationsmanagement. Nach einer Karriere als Unternehmer und Manager folgte Eichsteller dem Ruf als Professor an die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Der 5-Sterne Redner und Autor zahlreicher Studien und Publikationen stellte 2019 sein Werk ‚Fit für die Geschäftsführung im digitalen Zeitalter‘ auf der Frankfurter Buchmesse bei CAMPUS vor. Er ist seit 2013 zertifizierter Aufsichtsrat – Deutsche Börse AG und leitet die Fachgruppe Digitale Transformation im  Arbeitskreis deutscher Aufsichtsrat AdAR e.V..

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Oliver Rupps

Oliver Rupps

+49 170 2227802

Oliver Rupps, Jg. 1962, führte in den letzten 20 Jahren verschiedene mittelständische Unternehmen in Industrie und Logistik. Seit vielen Jahren ist er zudem als Aufsichtsrat und Beirat tätig und kennt somit beide unternehmerischen Perspektiven. Als Gründer und Sparringspartner von Start-up Unternehmen verfügt er über weitere wertvolle Erfahrungen. Sein Schwerpunkt liegt in der Beratung von Unternehmern und Investoren sowie in der nachhaltigen Begleitung von Unternehmen bei längerfristiger Entwicklung, strategischer Neuausrichtung  und in Sondersituationen.

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Dr. Marc Konieczny

Dr. Marc Konieczny

+49 160 97857894

Der Naturwissenschaftler Dr. Marc Konieczny, Jg. 1970, erwarb langjährige internationale Industriepraxis beim Familienunternehmen B. Braun Melsungen und in Konzernen der Technologie und Health Care Branche.

Seit 2014 ist er Partner und Gesellschafter der vor vier Jahrzehnten gegründeten Executive Search Boutique Interconsilium.

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Dr. Henning Wagner

Dr. Henning Wagner

+49 160 90867979

Dr. rer. pol. Henning Wagner, Dipl-Kfm., Jg. 1961, hat jahrelange Erfahrung in mittelständischem und Konzernumfeld, national und international, als Geschäftsführer/Bereichsvorstand sowie heute als Beirat, Aufsichtsrat und Berater. Sein Schwerpunkt sind Produktionsunternehmen.

Er ist erfahren in der Unternehmensführung und -strategie, Reorganisation, Restrukturierung und Prozess­verbesse­rung. Seine Kompetenzen umfassen Finanzen, Einkauf, Logistik, Personal, Organisation, Lean Produc­tion und IT. Henning Wagner ist konzeptionell versiert, analytisch mit effizienter, pragmatischer Umsetzung sowie glaubwürdig und mit hoher sozialer Kompetenz.

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Dr. Ulf Zimmermann

Dr. Ulf Zimmermann

+49 172 5337411

Der Wirtschafts-Ingenieur Dr. Ulf Zimmermann; Jg. 1949, blickt auf eine breite Industriekarriere in den Segmenten Energie, Dieselantriebe, Foodtec und Spezialmaterialien wie Hochleistungskeramik zurück. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin war er ausschließlich im Topmanagement von Familienunternehmen und auch börsennotierten Firmen tätig. 2016 hat er seine eigene Industrie-Consulting Firma gegründet

Er ist zertifizierter Aufsichtsrat für die Region der Golfstaaten durch Hawkamah, Dubai, VAE und von beirat-bw, Stuttgart.

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Andreas Brandt

Andreas Brandt

+49 160 5415546

Dipl. Betriebswirt (BA) Andreas Brandt, Jg.1963, war bis 2018 im Management der Voith Unternehmensgruppe als Senior Vice President verantwortlich für das Globale Einkauf- und Supply Chain Management und Leiter des Corporate Excellence Programs.
Zuvor war er über 10 Jahre in der TopManagement-Beratung bei Roland Berger Management Consultants und danach Mitglied der Geschäftsführung bei Porsche Consulting.
Seine Schwerpunktthemen sind – neben o.g. Managementerfahrungen in Industrie und Beratung – die Organisations- und Geschäftsprozessentwicklung, Einkauf- und SC-Management sowie Restrukturierung von Unternehmen.
Als Gründer und Inhaber der ABi Investments & Consultants GmbH sowie als Gesellschafter der Torqk Senior Advisory GmbH ist sein Fokus im Besonderen das Management der Herausforderungen im Operations- Umfeld in produzierenden Unternehmen.
Andreas Brandt ist u.a. im Beirat eines mittelständischen Unternehmen der Automobilindutrie.

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Klaus-Jörg Steinbrinck

Klaus-Jörg Steinbrinck

+49 151 11195071

Klaus-Jörg Steinbrinck, Jg. 1968, ist seit 2019 bei Sicnum Mittelstandsberatung GmbH Leiter der Region Süddeutschland. Zuvor war der gelernte Diplom-Volkswirt und Bankkaufmann sieben Jahre lang bei der Südwestbank-AG in Stuttgart als Abteilungsdirektor sowie Geschäftsführer der ESG Entwicklungsgesellschaft mbh tätig. Unternehmerisches Denken und Handeln, interdisziplinäre Personalführung und stringentes Risikomanagement zeichnen Klaus-Jörg Steinbrinck ebenso aus, wie seine langjährige Expertise in der bankenseitigen Betreuung und Koordinierung von Unternehmensrestrukturierungen und -sanierungen im In- und Ausland. Er ist Finanzierungs- und Restrukturierungsspezialist und steht für kontinuierliche Prozessverbesserungen in der Bank und bei den finanzierten Unternehmen.

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Martin Henry Friz

Martin Henry Friz

+49 170 7634832

Martin Friz, Baujahr 1968, ist Familienunternehmer durch und durch.  Seine Erfahrung liegt in der Unterstützung von Mittelständlern, die den Sprung aus der „Garage“ auf die nächste Ebene wagen wollen.  Internationalisierung, Strukturanpassung, Vertrieb, Gesellschafterthemen, Generationswechsel, etc.   Wer dazu den Austausch mit einem Pragmatiker sucht, der diese Themen bereits mehrfach selbst durchexerziert hat, wird hier fündig.  Maschinenbau, Recycling, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit sind seine Themen.

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Uwe Klaus Hotz

Uwe Klaus Hotz

+49 151 54790738

Dipl.-Ing. Uwe Klaus Hotz, Jg. 1960, hat jahrelange internationale Erfahrung in Geschäfts-führung, Produkt- und Geschäftsentwicklung sowie Vertrieb für Mittelstand und Konzerne. In Funktionen als Geschäftsführer, Bereichsleiter, Gründer, Mitgründer und Interim Manager unterstützt er Unternehmen in den Phasen Aufbau, Wachstum und Trendwende.

Er verbindet und stärkt die internen und externen Unternehmensperspektiven mit Blick auf das Gesamtgeschäft und die Fähigkeiten der Organisation. Fachliche Kompetenzen umfassen breite und tiefe Produkt-, Markt- und Vertriebskenntnisse in Automotive, E-Mobilität, Metallverarbeitung, Maschinen- und Anlagenbau, sowie im General Management und Innovationsmanagement. Herr Hotz ist analytisch, pragmatisch und umsetzungsstark und gilt als visionärer Leader in Transformationsprozessen.

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Markus Hahn

Markus Hahn

+49 177 2412071

Markus Hahn, Jg. 1962, ist als Bankkaufmann seit vielen Jahren verantwortlich für die nachhaltige Betreuung und Beratung von Firmenkunden in Baden-Württemberg. Mit seiner langjährigen Risiko- und Führungserfahrung kennt er die Herausforderungen mittelständischer Unternehmer bei der Finanzierung komplexer Lösungen ebenso wie bei deren internationaler Expansion und Transformation. Mit seinem breiten Kunden- und Branchenverständnis ist er als strategischer Ansprechpartner eng mit dem Mittelstand in Südwest verbunden.

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Frank Jehle

Frank Jehle

+49 711 / 62007915

Frank Jehle, Jg, 1967,  ist CFO des Automobilzulieferers Benteler International AG mit weltweit 27000 Mitarbeitern. Zuvor war der Wirtschaftsinformatiker von 2016 bis 2020 Senior Managing Direktor European Operations bei Cranemere Ltd, einer internationalen Industrieholding. In dieser Rolle war Jehle Aufsichtsratsvorsitzender bei den europäischen Unternehmensbeteiligungen von Cranemere. Cranemere hat in dieser Zeit weltweit Unternehmen mit einem Unternehmenswert von 1,5 Mrd. erworben. Von 2005 bis 2015 war Jehle CFO und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung des internationalen Filtrationsspezialisten Mann und Hummel. In dieser Periode verdoppelte Mann und Hummel seine EBIT Marge als auch den Umsatz. Neben den Geschäftsbereichen Hydromation und Protec verantwortetet Jehle die Funktionen Einkauf, HR, IT, Controlling, Treasury und Audit. Davor arbeitete Jehle zehn Jahre in unterschiedlichen Managementpositionen in England, USA und Deutschland  für den Automobilkonzern Ford. Zuletzt war Jehle Mitglied des Vorstands Ford Benelux und Schweiz und Jaguar Land Rover Luxemburg Ltd. Jehle ist ein ausgewiesener Finanzierungsspezialist, hat gesamtverantwortlich mehrere Restrukturierungen erfolgreich umgesetzt und 17 M+A Unternehmenstransaktionen abgeschlossen.
Jehle ist Beiratsvorsitzender der Aufsichtsräte Mittelstand Deutschland (ArMiD) und Mitglied des Vorstands der FUS BWL Uni Stuttgart.
Für Rückfragen erreichen Sie Herrn Jehle über das BW Beirat Büro, welches Ihnen gerne weiterhilft.

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Bert Overlack

Bert Overlack

+49 722 2933037

Bert Overlack lebt Familienunternehmen. Als Geschäftsführender Gesellschafter einer mittelständischen Unternehmensgruppe hat er die begeisternden Seiten des Unternehmer-Seins erlebt, Umsatzerfolge gefeiert, Märkte neu aufgebaut (China, Afrika), Schlüsselkunden gewonnen und Strategien erfolgreich umgesetzt. Er kennt aber auch die unangenehmen Seiten, wenn massive Markteinbrüche schwere Entscheidungen erfordern, Mitarbeiter entlassen werden müssen, Banken immer neue Forderungen stellen und Entscheidungen konsequent und durchsetzungsstark umgesetzt werden müssen.
Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit(en) liegt in der Begleitung von Unternehmer*Innen, Geschäftsführer und Gesellschafter von Familienunternehmen in anspruchsvollen Veränderungssituationen. Dies tut er als Coach, Sparringspartner/Trusted Advisor und Beirat. Bei Bedarf übernimmt er auch interimistisch Verantwortung zur Überbrückung von Vakanzen und in Sanierungs- bzw. Restrukturierungssituationen.

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Andreas Schwend

Andreas Schwend

+49 172 7199977

Andreas Schwend, Jg, 1968, ist Co-Founder und Managing Director der diconium Group. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Stuttgart und arbeitete als technischer Projektleiter im Bereich EDV-Organisation. Zusammen mit Daniel Rebhorn gründete er 1995 die Digital Full Service Group diconium. Andreas Schwend ist anerkannter Experte für die digitale Transformation. Als Managing Director verantwortet er bei diconium die strategische Beratung, Marketing und Vertrieb.

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Carsten van Husen

Carsten van Husen

+49 151 53815186

Dipl.-Kfm. Carsten van Husen, Jg. 1972, ist seit 1999 als angestellter Vorstand, Gründer und Business Angel in den Branchen Entertainment und E-Health tätig. Als CEO des Karlsruher Online-Spiele-Publishers Gameforge hatte er maßgeblichen Anteil am hochprofitablen Aufbau auf mehr als EUR 100 Millionen Jahresumsatz und 500 Mitarbeiter. Seine letzte Gründung hilft Menschen mit Behinderung und Gamern mit einer international ausgezeichneten Hardware-Innovation. Er lehrt in den Postgraduierten-Programmen der Popakademie BW und Filmuni Babelsberg. Das branchenübergreifende Kerngeschäft seiner Beratungstätigkeit ist die Digitalisierung und Internationalisierung (out- und in-bound, v.a. EU/Ost-Asien).

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Heinrich Schaible

Heinrich Schaible

+49 172 7492071

Heinrich Schaible, Jg. 1968, ist seit 2001 als Personalberater für Dr. Maier + Partner tätig, leitet seit 2006 das Unternehmen als Geschäftsführer und wurde 2010 geschäftsführender Gesellschafter. Nach Abschluss seines Wirtschaftsingenieurstudiums an der Universität Karlsruhe (KIT) hatte Heinrich Schaible über viele Jahre verschiedene Führungspositionen in einem internationalen Konzern inne und sammelte auch Erfahrungen in der Geschäftsleitung eines Technologie-Start-up-Unternehmens. Er verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der Besetzung von Führungspositionen auf internationaler und nationaler Ebene, sowie über fundierte Beratungserfahrung in den Branchen Automotive, Technologie, Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

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Joachim Hug

Joachim Hug

+49 171 5566363

Jahrzehntelange Erfahrungen in unternehmerischen Fragen- und Aufgabenstellungen als Gesellschaftervertreter sowie als Beirat bzw. Aufsichtsrat zum Nutzen und der weiteren erfolgreichen Entwicklung Ihres Unternehmens (weitere Details siehe nachfolgend) gepaart mit umfangreichem Netzwerk. Jederzeitiges persönliches Kennenlernen und Gedankenaustausch wird angeboten.

Ich hoffe, dass damit alle wichtigen Punkte adressiert und keine Wiederholungen zum restlichen Text vorhanden sind. Bei Fragen/Punkten stehe ich Ihnen gerne zur Diskussion zur Verfügung.

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Dieter Manz

Dieter Manz

+49 171 95 63 187

Dieter Manz, Jg. 1961 gründete im Alter von 25 Jahren sein eigenes Unternehmen.  Aus dem Ingenieurbüro für Roboter- und Automatisierungstechnik entwickelte er im Verlauf von 30 Jahren ein international agierendes High-Tech Maschinenbau-unternehmen mit aktuell rund 1.500 Mitarbeitern. Der Börsengang im Jahr 2006 ermöglichte dem Unternehmen die konsequente Internationalisierung und die Investition in neue Zukunftstechnologien.

Im Jahr 2017 übergab Dieter Manz die operative Leitung des Unternehmens und wechselte in den Aufsichtsrat der Manz AG. Mit über 30 Jahre Erfahrung und einem internationalen Netzwerk, berät er heute schnell wachsende Technologieunternehmen und investiert teilweise auch in diese.

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Ulrich Roth

Ulrich Roth

+49 172 7132571

Der Diplom-Betriebswirt (FH) Ulrich Roth, Jg. 1958, gründete in jungen Jahren eine Agentur für Sportsponsoring, die er bis zum heutigen Tage zusammen mit einem Partner führt und zu einer Full-Service-Agentur mit den Schwerpunkten Live- und Content-Communication mit Büros in Stuttgart und Berlin entwickelt hat. Wirkungsvolle Kommunikation schafft Mehrwerte – das ist es, was Ulrich Roth bis heute antreibt.

Ulrich Roth kennt alle Höhen und Tiefen eines Unternehmerlebens und kann aus reicher Erfahrung schöpfen. In seiner Beratungstätigkeit kümmert er sich heute vor allem um Fragen der Unternehmensstrategie und um die Befähigung von Führungskräften als Coach und Ratgeber.

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Aktuelles

3. Zertifizierungskurs zum Qualifizierten Beirat (Beirat-BW) abgeschlossen – ein Rückblick

Vom 25. bis 27. März 2021 fand unsere dritte Zertifizierungsschulung zum Qualifizierten Beirat (Beirat-BW) statt. Dieses Jahr durften wir 17 Teilnehmer*innen in den Räumlichkeiten des Württembergischen Automobilclubs Stuttgart begrüßen. Um eine Präsenzveranstaltung in diesem Rahmen möglich zu machen, wurde dazu im Vorfeld ein detailliertes Hygienekonzepts ausgearbeitet mit täglichen Corona-Tests aller anwesenden Personen.

Mit einer Begrüßung durch die Vereinsvorstände Dirk Freiland und Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker und einer anschließenden kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen begann am Donnerstagmorgen das offizielle Programm. Zunächst standen rechtliche Fragen auf der Tagesordnung. Die Rechtsanwälte Dr. Marcus Baum und Dr. Marilen Hilbert starteten mit Hinweisen zu allgemein rechtlichen Grundlagen und Gestaltungsformen der Beiratstätigkeit, sprachen über das Thema Haftbarkeit der Geschäftsführung und über Konfliktlösungsmethoden in der unternehmerischen Tätigkeit als Beirat. Nach der Mittagpause auf der sonnigen Terrasse des WAC ging es weiter mit Berichten aus der Beiratspraxis von Dr. Peter Mailänder. Den Abschluss des offiziellen ersten Schulungstages machte Heinrich Schaible mit einer Ergebnispräsentation seiner Studie zur Geschäftsführer-Entlohnung im Mittelstand. Mit einem ungezwungenen Get-Together ging der erste Schulungstag zu Ende.

Der Freitag startete betriebswirtschaftlich. Das Vormittagsprogramm gestaltete Ulrich Sommer mit den Themen Rechnungslegung, Controlling, Risikomanagement und Reporting.  Für viele Teilnehmer*innen sicher ein interessanter Refresher. Nachmittags übernahm Prof. Harald Eichsteller mit praxisnahen Inhalten zu Innovationsmanagement, Digitalen Geschäftsmodellen und Change-Management im Zuge der Digitalen Transformation. Thomas Hagen ließ mit Einblicken aus seiner langjährigen Unternehmerpraxis und insbesondere der Rolle des Beirats in Merger-& Akquisition-Prozessen den zweiten Schulungstag ausklingen.

Ein sehr vielfältiges Programm hielt der Samstag für die Teilnehmer*innen bereit. Es ging mit einem Vortrag von Steffen Beck zum Erkennen von und zum Umgang mit Insolvenzgefahren los. Daran anschließend berichteten Markus Hahn und Dr. Hans Michael Schmidt-Dencker aus Bankensicht. Sie referierten über bankenseitige Anforderungen an Unternehmen und wie diese den Dialog mit Banken vorbereiten können. Vor der Mittagspause gab Dirk Freiland Einblicke in die Thematiken Unternehmensbewertung und Unternehmenstransaktionen. Im letzten inhaltlichen Block der Schulung ging es um die Besten der Besten. Prof. Dr. Christoph Müller stellte die Weltmarktführerstudie vor, an der er seit einigen Jahren mitwirkt. Außerdem kam er auf das wichtige Thema Nachfolgestrategien insbesondere in Familienunternehmen zu sprechen. Nach insgesamt fast 24 Stunden Input waren anschließend die Teilnehmer*innen gefragt ihr Erlerntes in der Bearbeitung von Fallstudien umzusetzen und anschließend gemeinsam vorzutragen. Betreut wurde die Prüfung vom Vorsitzenden der Prüfungskommission Prof. Harald Eichsteller. Alle Teilnehmer*innen erhielten für das Bestehen des Kurses ein Zertifikat und dürfen sich nun Qualifizierte Beiräte (Beirat-BW) nennen.

Wir danken an dieser Stelle allen Referenten für ihre spannenden Vorträge, allen Teilnehmer*innen für ihre Teilnahme, ihr Interesse und ihre wertvollen Diskussionsbeiträge und nicht zuletzt dem Württembergischen Automobilclub als Gastgeber der Schulung.

Wie kann Sie ein Beirat bei der Nachfolge in Ihrem Unternehmen unterstützen?

von Bert Overlack, Mitglied Beirat-BW e.V.

In vielen Familienunternehmen in Deutschland und vor allem in Baden-Württemberg steht das Thema Unternehmensnachfolge an. Unternehmer übergeben ihr Lebens- oder gar Generationenwerk in neue Hände – sei es an ein Familienmitglied oder einen externen Geschäftsführer. Da ein solcher Schritt oft mit einem großen Unternehmensumbruch einhergeht, sind Entscheidungen in Bezug auf die Unternehmensnachfolge von wichtiger Bedeutung.

Für den „Senior“ und bisherigen Unternehmer bedeutet dieser Schritt, die Verantwortung für sein Lebenswerk abzugeben. Dies kann sehr emotional werden und geht oft mit Unsicherheiten einher. Wird der/die Nachfolger*in das Unternehmen erfolgreich weiterführen? Hat er oder sie die notwendige Erfahrung und persönlichen Eigenschaften dazu?

Soll das Unternehmen zukünftig von Personen aus dem eigenen Familienkreis geführt werden, kommen zu den Bedenken um die erfolgreiche Zukunft der Firma, auch die Sorge um das Wohlergehen der Tochter oder des Sohnes hinzu. Besonders in unsicheren Zeiten stellen sich einige Unternehmer die Frage, ob sie ihre Kinder mit der Verantwortung und dem Risiko der Unternehmensführung belasten wollen.

Bei einer familienfremden Geschäftsführung stellt sich die Frage, ob man die richtigen Kandidaten ausgewählt hat und ob diese in der Lage sind, das Unternehmen weiter zu führen. Wie geht die fremde Person mit meinem Lebenswerk um? Werden die richtigen Entscheidungen getroffen und kann die Belegschaft für sich gewonnen werden? Fragen, die sich erst nach ein paar Monaten beantworten lassen.

Oft haben scheidende Unternehmer sehr hohe Erwartungen an den/die Nachfolger*in. So sollen diese den eigenen Vorstellungen entsprechen und das Unternehmen im eigenen Sinne erfolgreich weiterführen. Dass sich die Zeiten geändert haben und sich die Erfolgsfaktoren der Vergangenheit nicht unbedingt auf die Zukunft übertragen lassen, wird oft nur mit Widerwillen akzeptiert. Gerne vergessen wird dabei auch, dass der Senior wahrscheinlich selbst seinerseits als Gründer oder Nachfolger viele Dinge geändert und angepasst hat. Der/die Nachfolger*in bzw. die neue Geschäftsführung bringt ihre eigenen Motive, Ideen und Ziele mit, wie sie das Unternehmen weiterentwickeln und für zukünftige Herausforderungen fit machen wollen. Dies geht mit den eigenen Erwartungen an die neue Position, der Zusammenarbeit mit Kollegen, Gesellschaftern und besonders dem ehemaligen Geschäftsführer einher.  Genauso haben die eigenen Kinder ihre Vorstellungen, die unternehmerische Verantwortung zu übernehmen, oft mit dem Wunsch, das Unternehmen neu auszurichten und an die eigene Persönlichkeit anzupassen.

Nicht ausgesprochene oder überzogene Erwartungen und das Nicht-Loslassen-Können des Seniors auf der einen Seite und eine nicht funktionierende Integration des/der Nachfolger*in in das Unternehmen auf der anderen, sind nur einige der Herausforderungen, die während eines Nachfolgeprozesses auftreten können. Persönlichkeiten müssen zusammenfinden, Erwartungen geklärt und gegebenenfalls angepasst werden In diesem Zusammenhang endet schlechte oder fehlende Kommunikation in emotionalen Konflikten, Zweifeln und Ängsten.

Ein guter Unternehmensbeirat kann für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess eine wertvolle Unterstützung sein. Als neutrales Gremium, das weder dem ehemaligen noch dem neuen Geschäftsführer gegenüber verpflichtet ist, sondern allein dem nachhaltigen Erfolg und Erhalt des Unternehmens, übernimmt ein Beirat eine vermittelnde Funktion und ist damit vertrauensvoller Ansprechpartner für alle Beteiligten. Ideal ist, wenn sich der Beirat schon einige Zeit vor der Nachfolge bildet und somit den Prozess von Anfang an begleitet. Er kann wichtiger Gesprächspartner für den Senior sein.  Gerade dann, wenn der/die Nachfolger*in Entscheidungen anders trifft, als er es getan hätte. Die Perspektive von außen erlaubt es dem Beirat, Sachverhalte frei von persönlichen Emotionen zu betrachten und bei Bedarf als neutraler Moderator vermitteln zu können. Für den/die Nachfolger*in kann ein Beirat zum vertrauten Sparringspartner werden, der einerseits mit dem Unternehmen bekannt ist und andererseits persönliche Erfahrungen, Fähigkeiten und Netzwerke einbringen kann.

Die Erfahrung zeigt, dass Familienunternehmen mit einem Beirat langfristig erfolgreicher sind. Dies liegt an folgenden Punkten:

  • Externe Beiräte sind nicht Teil der Familie und der damit verbundenen Beziehungen, Konflikte und Erwartungen.
  • Beiräte sind dem Wohl des Unternehmens verpflichtet und nicht einzelnen Personen.
  • Qualifizierte Beiräte bringen wichtiges Knowhow, Erfahrungen und Netzwerke in das Unternehmen ein.
  • Beiräte sind kritische Begleiter und helfen der Geschäftsführung wichtige Entscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.
  • Beiräte sind durch die regelmäßigen Beiratssitzungen mit dem Unternehmen vertraut.
  • Beiräte haben im Idealfall das Vertrauen aller Beteiligten.

Ein Unternehmensbeirat sollte die wichtigsten Themenfelder eines Unternehmens abdecken und sich mit der Organisation entwickeln und verändern. Entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei die richtige Zusammensetzung des Gremiums mit kompetenten Beiratspersönlichkeiten.

„Trust one, who has gone through it.” (Vergil: Aeneis)

Artikel in Stuttgarter Zeitung zu Beirat-BW

Heute erschien in der Stuttgarter Zeitung ein Artikel zur Bedeutung von Beiräten für mittelständische Unternehmen. Beirat-BW e.V.-Vorstand Dirk Freiland hat mit Redakteur Andreas Schröder über die Vorteile eines qualifizierten Beirats sowie die Idee hinter der Initiative von Beirat- BW e.V. gesprochen.

Den Artikel als PDF finden Sie hier und auf stuttgarter-zeitung.de für StZPlus-Abonnenten.

Mitgliedschaft

Klassische Mitgliedschaft

Eine reguläre Mitgliedschaft bei Beirat-BW e.V. bietet viele Vorteile:

  • Zugang zu einem kompetenten und aktiven Netzwerk qualifizierter und erfahrener Beiräte/Aufsichtsräte und Unternehmern
  • Kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen von Beirat-BW e.V. und unserer Kooperationspartner
  • Aufnahme in unseren Pool für Beiräte/Aufsichtsräte und Präsentation Ihres Profils in unserem Web-Portal
  • Regelmäßige Informationen zu aktuellen Themen rund um Unternehmensführung und Corporate Governance von Beirat-BW e.V. und von den Mitgliedern
  • Begleitung und Beratung bei unternehmerischen Fragestellungen durch Mitglieder, insbesondere bei Konzeption, Einrichtung und Weiterentwicklung eines Beirats für Ihr Unternehmen

Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist Ihre ausgewiesene persönliche und fachliche unternehmerische Kompetenz. Für die Aufnahme in unseren Pool ist praktische Erfahrung als Beirat/Aufsichtsrat erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme an unserem dreitägigen Zertifizierungskurs ist obligatorisch. Über Ihre Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

Fördermitgliedschaft

Interessierten Unternehmen, Kanzleien, Verbänden und Organisationen bieten wir die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft. Sie erhalten die gleichen Leistungen wie ordentliche Mitglieder und treten auf unserer Website und in der Kommunikation mit Ihrem Firmenlogo in Erscheinung. Die Mitgliedschaft ist aber nicht personenbezogen und steht nicht in Verbindung mit einer Aufnahme in unseren Pool aus Beiräten/Aufsichtsräten. Von Fördermitgliedern erwarten wir, dass Sie die Ziele des Vereins aktiv unterstützen, beispielsweise in Form gemeinsamer Veranstaltungen, Publikationen oder Mitwirkung bei unseren Zertifizierungskursen. Über Ihre Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns gerne an.

Kontakt

Sie haben Anregungen, Fragen oder Wünsche?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Dirk Freiland (Vorsitzender) |  Dr.  Hans Michael Schmidt-Dencker  |  Rainer Berthan

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